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FAST FORWARD
Credits
Serenade
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World Premiere: March 1, 1935, American Ballet, Adelphi Theater, New York
Choreography: George Balanchine © The George Balanchine Trust
Music: Peter Tschaikowsky (Serenade for Strings in C, Op. 48 (1880))
The performance of "Serenade", a Balanchine® Ballet, is presented by arrangement with The George Balanchine Trust and has been produced in accordance with the Balanchine Style® and Balanchine Technique® Service standards established and provided by the Trust.
Totentanz
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New Hamburg Version
World Premiere: 8 October 2024, Triennale Milano
Choreography: Marcos Morau
Music: Clara Aguilar, Ghédaila Tazartés, The Bulgarian Voices Angelite, Harry Escott
Annonciation
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World Premiere: Ballet Preljocaj (created in a residency at the TNDI Châteauvallon, Toulon), Opéra de Lausanne, September 26, 1995
Choreography: Angelin Prejocaj
Music: Stéphane Roy (Crystal Music), Antonio Vivaldi (Magnificat)
Recorded version: Ensemble international de Lausanne / Orchestre de Chambre de Lausanne – Michel Corboz (Recorded music)
The Moon in the Ocean
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Choreography: Xie Xin
Music: Sylvian Wang
World Premiere of the mixed bill FAST FORWARD: Hamburg Ballet, Hamburgische Staatsoper, February 22, 2026
Cast
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Conductor
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EnsembleHamburg Ballett
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Orchester
Serenade − +
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ChoreographyGeorge Balanchine
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MusicPeter Tschaikowsky
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Costume DesignKarinska
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Light DesignMark Stanley
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StagingJudith Fugate
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DancersCharlotte Larzelere
- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26
Hayley Page- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26
Charlotte Kragh- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
Joaquin Angelucci- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26
Pepijn Gelderman- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26
Ida Stempelmann- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
Justine Cramer- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26
Futaba Ishizaki- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26
Olivia Betteridge- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26
Ana Torrequebrada- 10.3.26 /
- 11.3.26
Francesca Harvey- 10.3.26 /
- 11.3.26
Matias Oberlin- 10.3.26 /
- 11.3.26
Gabriel Barbosa- 10.3.26 /
- 11.3.26
Greta Jörgens- 10.3.26 /
- 11.3.26
Paula Iniesta- 10.3.26 /
- 11.3.26
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Ensemble des Hamburg Ballett
- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
Totentanz − +
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ChoreographyMarcos Morau
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Sound design and original musicClara Aguilar
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MusicGhédaila TazartésThe Bulgarian Voices AngeliteHarry Escott
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StagingValentin Goniot
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DancersPaula Iniesta
- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
Moisés Romero- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
Aleix Martínez- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26
Louis Musin- 10.3.26 /
- 11.3.26
Annonciation − +
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ChoreographyAngelin Preljocaj
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MusicStéphane RoyAntonio Vivaldi
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CostumesNathalie Sanson
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Light DesignJacques Chatelet
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StagingClaudia De Smet
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MariaAlmudena Izquierdo
- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26
Futaba Ishizaki- 10.3.26 /
- 11.3.26
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Angel GabrielMelissa Koivuaho
- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26
Greta Jörgens- 10.3.26 /
- 11.3.26
The Moon in the Ocean − +
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ChoreographyXie Xin
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MusicSylvian Wang
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SetHu Yanjun
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CostumesLi Kun
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Lighting DesignGao Jie
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Rehearsal AssistantTu Yuchen
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Artistic coordinatorLiu Zhonglei
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DancersMoisés Romero
- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
Xue Lin- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
Ana Torrequebrada- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
Joaquin Angelucci- 5.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
Florian Pohl- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
Daniele Bonelli- 5.3.26 /
- 7.3.26 /
- 8.3.26 /
- 10.3.26 /
- 11.3.26
The Production
- Venue Main Stage
- Intermission approx. 2h 40 min incl. 2 intermissions of 25 and 20 min
- Age recommendation ab 12 Jahren / Klasse 7
The Hamburg premiere of Totentanz is created by the Catalan choreographer Marcos Morau and recalls the medieval tradition of the dance of death. In our present time, death—for Morau, who was named “Choreographer of the Year” by the specialist magazine TANZ in 2023 and 2025—is more normalized than ever before, yet at the same time distant and incomprehensible. Death appears allegorically embodied by two sluggish, bony bodies. More than five centuries later, the dance of death once again prompts us to ask where we are going and who we are, before death takes us by the hand to dance with it.
In 1995, the French choreographer Angelin Preljocaj created his moving pas de deux Annonciation. In it, he explores the moment of the Annunciation—which is simultaneously the moment of conception—and in doing so turns certain expectations upside down. This intimate piece triggers a flood of reflections in the audience about what we believe we know about this legendary moment. The pas de deux for two women is also musically rich in contrasts, alternating between Antonio Vivaldi’s Magnificat and the electronic sounds of Stéphane Roy. Preljocaj, one of Europe’s leading contemporary choreographers, collaborates with the Hamburg Ballet for the first time on this work.
The evening concludes with the world premiere of The Moon in the Ocean by the Chinese choreographer Xie Xin. Known for her flowing, highly dynamic movement language, the contemporary choreographer develops a new work together with the dancers of the Hamburg Ballet that uses the moon and the ocean as a shared metaphor for the human heart—for our relationships with others and with the world around us. A dreamlike, profoundly soothing pull of movement and rhythm brings the evening to a close in a contemporary vision of dance.
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Entroduction 45 minutes before each performance begins in the foyer, no registration required
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CLICK in - für junge Menschen
(für Schüler:innen, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende, zw. 10 - 30 Jahren)
Kantinentalk zu "FAST FORWARD" am 11. März 2026, 18:15
Infos und Anmeldung: clickin.kantinentalk@hamburgballett.de
Onlineshop − +
You can purchase the accompanying A1 poster and program booklet for the ballet evening FAST FORWARD in our online shop.
„Eine grandiose Reise durch die Möglichkeiten des Tanzes ist FAST FORWARD und zeigt das Hamburg Ballett als Compagnie in Bestform – Weltklasse.“
NDR Hamburg Journal
„Jubel und Standing Ovations für FAST FORWARD und lauter zufriedene Gesichter.“
DIE WELT
„Pure Magie und ein glänzendes Ensemble im Ballettabend FAST FORWARD.“
Hamburger Abendblatt
„Lloyd Riggins katapultiert die Company ins 21. Jahrhundert“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Die einzige Geschichte ist die Geschichte der Musik, eine Serenade, ein Tanz, wenn man so will, im Mondlicht.
George Balanchine über Serenade − +
Ausschnitt aus dem Programmheft zu FAST FORWARD
[...] Serenade war mein erstes Ballett in den Vereinigten Staaten. Kurz nach meiner Ankunft in Amerika gründeten Lincoln Kirstein, Edward M. M. Warburg und ich die School of American Ballet in New York. Als Teil des Lehrplans der Schule begann ich einen Abendballettkurs in Bühnentechnik, um den Schülern eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie sich das Tanzen auf der Bühne vom Unterricht unterscheidet. Serenade entstand aus dem Unterricht, den ich gab.
Mir schien, dass der beste Weg, den Schülern die Bühnentechnik näherzubringen, darin bestand, ihnen etwas Neues zum Tanzen zu geben, etwas, das sie noch nie zuvor gesehen hatten. Ich entschied mich für Tschaikowskys Serenade in C-Dur. Am ersten Abend nahmen siebzehn Mädchen und kein einziger Junge an dem Kurs teil. Das Problem war, wie ich diese ungerade Anzahl von Mädchen so anordnen sollte, dass sie interessant aussahen. Ich stellte sie in diagonalen Reihen auf und beschloss, dass die Hände zuerst bewegt werden sollten, damit die Mädchen üben konnten.
So begann Serenade. In der nächsten Unterrichtsstunde waren nur noch neun Mädchen, in der dritten nur noch sechs. Ich choreografierte die Musik mit den Schülerinnen, die ich gerade zur Verfügung hatte. Dann kamen auch Jungen in den Unterricht und wurden in das Konzept integriert. Eines Tages, als alle Mädchen von der Fläche, die wir als Bühne nutzten, wegstürmten, fiel eines der Mädchen hin und fing an zu weinen. Ich sagte dem Pianisten, er solle weiterspielen, und behielt diese Szene im Tanz bei. An einem anderen Tag kam eines der Mädchen zu spät zum Unterricht, also ließ ich auch das im Tanz. [...]
Wir alle werden ihm eines Tages von Angesicht zu Angesicht begegnen; die fatale Stunde kommt unfehlbar für jede:n von uns...
Marcos Morau über Totentanz − +
Ausschnitt aus dem Programmheft zu FAST FORWARD:
Die Macht, die vom Tod ausgeht, regt weiterhin unsere Kreativität an und zwingt uns dazu, unendliche Verbindungskabel zum Jenseits zu knüpfen. Der mittelalterliche Totentanz – als Praxis, Ritual und Thema – liefert uns ein poetisch treffendes Bild des Todes und der ihm innewohnenden Gerechtigkeit: Wir alle werden ihm eines Tages von Angesicht zu Angesicht begegnen; die fatale Stunde kommt unfehlbar für jede:n von uns …
Den Totentanz im 21. Jahrhundert neu zu betrachten, mitten in der Turbulenz einer Welt, die durch tausend soziale, digitale und spirituelle Revolutionen ihrem finalen Chaos entgegentaumelt, ist ein bewusster Anachronismus, beinahe eine Meditation.
Nach so vielen Versionen, Wiederbegegnungen und Wiederbelebungen dieses Formats ist unser Totentanz nichts weiter als eine Einladung, die Zerbrechlichkeit des Lebens zu feiern und über seinen Wertverlust zu meditieren. Gemeinsam haben wir eine Welt erschaffen, in der der Tod normalisierter ist als je zuvor, näher denn je. Und zugleich erschien er nie ferner, nie so entrückt und unbegreiflich. Die heutige Geringschätzung der Werte des Lebens ist direkt proportional zur allgemeinen Unfähigkeit, den Tod als Mysterium zu deuten, zu tanzen und rituell zu vollziehen.
In Totentanz beginnen wir damit, das Publikum in eine spiritistische Sitzung einzubeziehen, mit Körpern, die scheinbar von den letzten Schwellen der Welt zu uns sprechen. Von dort aus entfaltet sich eine Reise, die das ewige Dilemma in Konflikt bringt, das Leben und Tod voneinander trennt. [...]
Die seltsamste Koexistenz von Akzeptanz und Rebellion.
Angelin Preljocaj über Annonciation − +
Ausschnitt aus dem Programmheft zu FAST FORWARD:
Wie wirkt die Verkündigung, dieser entscheidende Moment, der eine ganze Religion untermauert, auf uns, was weckt sie in uns?
Während so viele Maler in den letzten 2000 Jahren immer wieder versucht haben, die Flut widersprüchlicher Symbole zu verstehen, die die Verkündigung tatsächlich ausmacht, ist es doch überraschend, dass ein Thema, bei dem so viele Fragen zum Körper so offensichtlich eine Rolle spielen, in der choreografischen Kunst fast völlig fehlt.
Und doch ist das, was wir hier tief im Inneren finden, wirklich faszinierend. [...]
Die Welt leuchtet, reflektiert im Ozean des Herzens. Ihre Tiefen bleiben fern, versunken im Unterbewusstsein, mal still, mal aufsteigend in Bewegung und Ungleichgewicht.
Xie Xin über The Moon in the Ocean − +
Ausschnitt aus dem Programmheft zu FAST FORWARD
Der chinesische Titel für mein Werk könnte auch mit Eintauchen in den Schatten des Mondes übersetzt werden. Aber die Bildsprache des Ozeans war mir wichtig, deshalb haben wir ihn mit The Moon in the Ocean übersetzt. Wir haben zwei „Monde“ – den echten und das Spiegelbild. Und ich habe zwei Figuren – eine ist „Fleisch“ und die andere ist wie ein „schwebender Gedanke“. Am Anfang sind das Fleisch und der Gedanke voneinander getrennt, als würden die Gedanken vom Winde verweht wie der Wind zwischen Himmel und Ozean. So wie wenn man mit sich selbst allein ist. Im zweiten Teil geht es um das Individuum in seiner Umgebung, zum Beispiel im Ozean oder mit jemand anderem. Im dritten Teil kommt die Reflexion des Mondlichts im Ozean hinzu. Und diese Reflexion ist wie etwas, das einen sehr stark beeinflusst – zum Beispiel jemand, den man liebt, oder etwas, das einem wirklich am Herzen liegt. Dann interagiert der Mond mit dem Ozean, und das ist wie wenn man mit jemandem interagiert: wenn der „Ozean des Herzens“ beeinflusst wird und sich dadurch der Druck verändert. Dann tauchen wir in den tiefsten Teil des Ozeans ein, und das ist der Teil, den wir nicht kontrollieren können: die tiefsten Teile unseres Unterbewusstseins. Aber die beiden Monde werden sich auch vereinen und eins werden – wie bei einem Vollmond, der inneren Frieden schafft, wenn Fleisch und Gedanken eins werden. [...] Wir alle werden unsere Gesichter im Ozean des Lebens reflektiert sehen. Und all das wird wieder mit den nächsten Wellen verschwinden ....