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Kiran West
FAST FORWARD
Balanchine / Morau / Preljocaj / Xie
Der Ballettabend FAST FORWARD umfasst 90 Jahre Tanzgeschichte. Wie im Zeitraffer präsentiert der vielseitige Abend vier äußerst diverse Tanzstücke: Er fängt mit einem bahnbrechenden Werk des 20. Jahrhunderts an und schließt mit einer Uraufführung.
Werkangaben
Serenade
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Uraufführung: 1. März 1935, American Ballet, Adelphi Theater, New York
Choreografie: George Balanchine © The George Balanchine Trust
Musik: Peter Tschaikowsky (Serenade for Strings in C, Op. 48 (1880))
The performance of "Serenade", a Balanchine® Ballet, is presented by arrangement with The George Balanchine Trust and has been produced in accordance with the Balanchine Style® and Balanchine Technique® Service standards established and provided by the Trust.
Totentanz
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Hamburgische Neufassung
Uraufführung: 8. Oktober 2023, Triennale, Mailand
Choreografie: Marcos Morau
Musik: Clara Aguilar, Ghédaila Tazartés, The Bulgarian Voices Angelite, Harry Escott
Annonciation
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Uraufführung: Ballet Preljocaj (kreiert in einer Residenz am TNDI Châteauvallon, Toulon), Opéra de Lausanne, 26. September 1995
Choreographie: Angelin Preljocaj
Musik: Stéphane Roy (Crystal Music), Antonio Vivaldi (Magnificat)
Musikalische Interpretation: Ensemble international de Lausanne / Orchestre de Chambre de Lausanne – Michel Corboz (Musik vom Tonträger)
The Moon in the Ocean
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Choreografie: Xie Xin
Musik: Sylvian Wang
Premiere Ballettabend FAST FORWARD: Hamburg Ballett, Hamburgische Staatsoper, 22. Februar 2026
Besetzung
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Musikalische Leitung
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Orchester
Serenade − +
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ChoreografieGeorge Balanchine
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MusikPeter Tschaikowsky
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KostümeKarinska
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LichtMark Stanley
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EinstudierungJudith Fugate
Totentanz − +
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ChoreografieMarcos Morau
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Sound Design und originale MusikClara Aguilar
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MusikGhédaila TazartésThe Bulgarian Voices AngeliteHarry Escott
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EinstudierungValentin Goniot
Annonciation − +
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ChoreografieAngelin Preljocaj
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MusikStéphane RoyAntonio Vivaldi
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KostümeNathalie Sanson
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LichtJacques Chatelet
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EinstudierungClaudia De Smet
The Moon in the Ocean − +
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ChoreografieXie Xin
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MusikSylvian Wang
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BühnenbildHu Yanjun
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KostümeLi Kun
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LichtGao Jie
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ProbenassistentinTu Yuchen
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Künstlerischer KoordinatorLiu Zhonglei
Das Stück
- Spielstätte Staatsoper, Großes Haus
-
Dauer
120 Min
- Pause ca. 2 Std 40 Min inkl 2 Pausen à 25 und 20 Min
- Altersempfehlung ab 12 Jahren / Klasse 7
Serenade war das erste Werk, das der Choreograf George Balanchine in seiner neuen Wahlheimat USA schuf. Zur Musik von Tschaikowskys Serenade für Streicher in C-Dur entfaltet sich in diesem Stück für 20 Frauen und sechs Männer ein Tanz im Mondschein aus Rhythmus, Anmut und subtiler Romantik. Serenade ist zwar im Wesentlichen handlungslos, aber unendlich suggestiv und wird von Tschaikowskys mitreißender Musik vorangetrieben. Es gilt bis heute als
Meilenstein des neo- klassischen Balletts.
In Totentanz verwandelt Marcos Morau – einer der visionärsten Choreografen der internationalen Szene – das mittelalterliche Ritual des „Danse Macabre“ in ein zeitgenössisches, sinnlich aufgeladenes Erlebnis. Tanz, Musik und theatrale Inszenierung verschmelzen zu einem bewegten Memento mori, das Vergangenheit und Gegenwart, Vergänglichkeit und Vitalität gegenüberstellt. So entsteht eine eindringliche wie nachdenkliche Séance, die die Zerbrechlichkeit des Lebens feiert und unsere eigene Rolle in einer Welt voller Umbrüche hinterfragt.
1995 kreierte der französische Choreograf Angelin Preljocaj sein bewegendes Pas de Deux Annonciation für zwei Frauen. In diesem beleuchtet er den Moment der Verkündigung neu. Zwischen Intimität und Spannung entfaltet sich ein Duett voller Widersprüche und Emotionen, in dem Vivaldis Magnificat auf elektronische Klänge von Stéphane Roy trifft. Das Stück hinterfragt Erwartungen, öffnet
den Blick für die Vielschichtigkeit dieses legendären Moments der Empfängnis und hinterlässt einen tiefen, nachklingenden Eindruck.
Der Abend schließt mit der Uraufführung The Moon in the Ocean der Choreografin Xie Xin. Die Chinesin mit Sitz und eigener Compagnie in Shanghai ist bekannt für ihre fließende, äußerst originelle Tanzsprache, deren Motive und Rhythmen einen traumartigen Sog entwickeln und die Zuschauer:innen unwiderstehlich in den Bann ziehen. Zusammen mit den Tänzer:innen des Hamburg Ballett kreierte sie für diesen Ballettabend ein brandneues Stück und führt den unaufhörlichen Lauf der Tanzgeschichte weiter.
Meilenstein des neo- klassischen Balletts.
In Totentanz verwandelt Marcos Morau – einer der visionärsten Choreografen der internationalen Szene – das mittelalterliche Ritual des „Danse Macabre“ in ein zeitgenössisches, sinnlich aufgeladenes Erlebnis. Tanz, Musik und theatrale Inszenierung verschmelzen zu einem bewegten Memento mori, das Vergangenheit und Gegenwart, Vergänglichkeit und Vitalität gegenüberstellt. So entsteht eine eindringliche wie nachdenkliche Séance, die die Zerbrechlichkeit des Lebens feiert und unsere eigene Rolle in einer Welt voller Umbrüche hinterfragt.
1995 kreierte der französische Choreograf Angelin Preljocaj sein bewegendes Pas de Deux Annonciation für zwei Frauen. In diesem beleuchtet er den Moment der Verkündigung neu. Zwischen Intimität und Spannung entfaltet sich ein Duett voller Widersprüche und Emotionen, in dem Vivaldis Magnificat auf elektronische Klänge von Stéphane Roy trifft. Das Stück hinterfragt Erwartungen, öffnet
den Blick für die Vielschichtigkeit dieses legendären Moments der Empfängnis und hinterlässt einen tiefen, nachklingenden Eindruck.
Der Abend schließt mit der Uraufführung The Moon in the Ocean der Choreografin Xie Xin. Die Chinesin mit Sitz und eigener Compagnie in Shanghai ist bekannt für ihre fließende, äußerst originelle Tanzsprache, deren Motive und Rhythmen einen traumartigen Sog entwickeln und die Zuschauer:innen unwiderstehlich in den Bann ziehen. Zusammen mit den Tänzer:innen des Hamburg Ballett kreierte sie für diesen Ballettabend ein brandneues Stück und führt den unaufhörlichen Lauf der Tanzgeschichte weiter.
Onlineshop − +
Zum Ballettabend FAST FORWARD erhalten Sie in unserem Onlineshop das dazugehörige A1 Plakat und das Programmheft.