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Nathalie Sternalski
Hervé Koubi
Gastcompagnie
Die Compagnie Hervé Koubi gilt als eine der spannendsten zeitgenössischen Tanzcompagnien Frankreichs und ist im Rahmen der 51. Hamburger Ballett-Tage zum ersten Mal in Hamburg zu erleben.
Werkangaben
El Din
-
Premiere: 11. May 2010, Brive la Gaillarde
Musik: Hamsa El Din/Kronos Quartett und
Johann Sebastian Bach „Herr unser Herrscher“ (Johannes Passion)
Les Nuits Barbares Ou Les Premiers Matins Du Monde
-
Premiere: 29. November 2015 in Cannes,
Festival International de Danse
Musik: Richard Wagner, Wolfgang Amadeus
Mozart, Gabriel Fauré, Algerische
Volksmusik
Das Stück
- Spielstätte Staatsoper, Großes Haus
- Altersempfehlung Ab 14 Jahre
Eine persönliche Spurensuche: Hervé Koubi und El Din
Als ein in Frankreich geborenes Kind fand der Choreograph Hervé Koubi erst als Erwachsener heraus, daß sein Wurzeln in Algerien und somit in Nordafrika sind.
"Ich verspürte einen tiefen Wunsch, diesen Wurzeln nachzuspüren. Am Anfang war da nur Leere. Ich hatte nichts als meinen tiefen Wunsch und mein Herz. Kein Projekt oder äußerer Einfluß motivierten mich. „El Din“ bedeutet im arabischen „Schuld“ und ist mein Tribut zu meinen Wurzeln sowohl im Orient als auch im Occident, eine Reise zwischen den beiden Küsten des Mittelmeeres, die mich zu meinen gefühlten Brüdern führte."
Für dieses Stück castete Koubi in Algier zwölf Tänzer aus Algerien, Marokko und Burkina Faso, von denen zuvor noch keiner auf einer Bühne gestanden hatte. Die Gruppe besteht überwiegend aus Streetdancern und Hip-Hoppern, die eine völlig eigene, kraftvolle Bewegungssprache entwickelt haben und sich durch eine unvergleichliche Athletik und Grazie auszeichnen. Auf der Bühne zelebrieren die akrobatischen Tänzer – mit nacktem Oberkörper und in stilisierte, bodenlange Lendenschurze gekleidet – ein kämpferisches Ritual zwischen aufregender Virtuosität und spiritueller Sammlung.
In Les Nuits Barbares ou les Premiers Matins du Monde begibt sich die Compagnie auf eine Zeitreise durch die Kulturen des Mittelmeerraums. Zwischen orientalischen und westlichen Einflüssen entfaltet sich eine bewegende Feier gemeinsamer Geschichte, Erinnerung und Zusammengehörigkeit.
Als ein in Frankreich geborenes Kind fand der Choreograph Hervé Koubi erst als Erwachsener heraus, daß sein Wurzeln in Algerien und somit in Nordafrika sind.
"Ich verspürte einen tiefen Wunsch, diesen Wurzeln nachzuspüren. Am Anfang war da nur Leere. Ich hatte nichts als meinen tiefen Wunsch und mein Herz. Kein Projekt oder äußerer Einfluß motivierten mich. „El Din“ bedeutet im arabischen „Schuld“ und ist mein Tribut zu meinen Wurzeln sowohl im Orient als auch im Occident, eine Reise zwischen den beiden Küsten des Mittelmeeres, die mich zu meinen gefühlten Brüdern führte."
Für dieses Stück castete Koubi in Algier zwölf Tänzer aus Algerien, Marokko und Burkina Faso, von denen zuvor noch keiner auf einer Bühne gestanden hatte. Die Gruppe besteht überwiegend aus Streetdancern und Hip-Hoppern, die eine völlig eigene, kraftvolle Bewegungssprache entwickelt haben und sich durch eine unvergleichliche Athletik und Grazie auszeichnen. Auf der Bühne zelebrieren die akrobatischen Tänzer – mit nacktem Oberkörper und in stilisierte, bodenlange Lendenschurze gekleidet – ein kämpferisches Ritual zwischen aufregender Virtuosität und spiritueller Sammlung.
In Les Nuits Barbares ou les Premiers Matins du Monde begibt sich die Compagnie auf eine Zeitreise durch die Kulturen des Mittelmeerraums. Zwischen orientalischen und westlichen Einflüssen entfaltet sich eine bewegende Feier gemeinsamer Geschichte, Erinnerung und Zusammengehörigkeit.